Schrägluftbilder
Schrägluftbilder (oblique imagery) zeigen Gelände und Bebauung schräg, meist etwa 45°, statt senkrecht von oben (Nadir). Fassaden, Dachkanten, Grundstücksgrenzen und von oben schwer sichtbare Objekte — Schuppen, Vordächer, Zäune — lassen sich deutlich besser beurteilen als auf Orthofotos.
In GIS und Registerprojekten unterstützen Schrägluftbilder BGT-, BAG- und WOZ-Arbeit: Fassaden, Anbauten, Hinterhofobjekte und Details, die auf PDOK-Orthofotos fehlen. Die Bilder sind georeferenziert mit Position und Blickrichtung auf der Karte.
In GeoApps werden Schrägluftbilder oft aus vier Himmelsrichtungen angeboten, ähnlich Straßenbildern, aber aus der Luft. Integrationen mit Anbietern wie Slagboom & Peeters oder Kavel 10 verknüpfen historische und aktuelle Serien mit BGT-, BRT- und eigenen Layern.
Schrägluftbilder sind kein Orthofoto, kein Straßenbild auf Augenhöhe und kein unkorrigiertes Satellitenbild, sondern Rasterdaten mit hohem Detailwert für Inspektion und Objekterkennung — ergänzend zu Orthofoto, Vektordaten und Feldarbeit.
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