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Was ist PPGIS? Einblick in Public Participation GIS

PPGIS (Public Participation GIS) kombiniert geografische Informationssysteme mit Partizipation. Entdecken Sie, was es ist und wie es angewendet werden kann.

3 Min

Was ist PPGIS? Räumliche Bürgerbeteiligung verständlich erklärt

PPGIS steht für Public Participation Geographic Information System. Dabei werden Bürgerbeteiligung und geografische Informationssysteme miteinander verbunden. Einwohner und andere Beteiligte geben ihre Rückmeldungen nicht nur als allgemeinen Kommentar ab, sondern verknüpfen sie direkt mit einem konkreten Ort auf einer interaktiven Karte.

Das ist besonders bei räumlichen Projekten wertvoll. Eine Aussage wie „Diese Kreuzung ist unsicher“ oder „Hier fehlt Grün“ wird deutlich hilfreicher, wenn gleichzeitig sichtbar ist, auf welchen Standort sie sich bezieht. PPGIS macht lokale Erfahrungen dadurch räumlich, strukturiert und besser nutzbar für Planung und Entscheidungsfindung. MapTalk baut genau auf diesem Prinzip der kartenbasierten Beteiligung auf.

Standortbezogene Rückmeldungen statt einzelner Kommentare

Bei klassischen Umfragen oder Beteiligungsabenden werden viele wertvolle Hinweise gesammelt. Ohne räumlichen Kontext bleibt jedoch häufig unklar, auf welchen Straßenabschnitt, welches Gebäude oder welchen Teil eines Projektgebiets sich eine Rückmeldung bezieht.

Mit PPGIS können Teilnehmende Punkte, Linien, Routen oder Flächen direkt auf einer Karte markieren. Sie können beispielsweise zeigen:

  • wo eine Verkehrssituation als unsicher empfunden wird;

  • welche Fahrradroute sie bevorzugen;

  • wo zusätzliche Bäume oder Grünflächen benötigt werden;

  • welcher Bereich eines Entwurfs verbessert werden sollte;

  • welche Orte für die Nachbarschaft besonders wichtig sind.

Dadurch erhält das Projektteam nicht nur Meinungen, sondern konkrete räumliche Informationen. Mehrere Beiträge lassen sich miteinander vergleichen und wiederkehrende Muster werden schneller sichtbar.

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Von lokaler Erfahrung zu verwertbaren Erkenntnissen

Fachliche Daten bilden nicht immer vollständig ab, wie Menschen ein Gebiet im Alltag erleben. Einwohner wissen häufig, wo Wege tatsächlich genutzt werden, welche Orte als unangenehm empfunden werden und welche räumlichen Veränderungen für ihren Alltag relevant sind.

PPGIS ergänzt technische Analysen um dieses lokale Wissen. Die Karte bildet dabei eine gemeinsame Grundlage, auf der Erfahrungen aus der Umgebung und professionelle Planungsinformationen zusammengeführt werden.

Damit die Ergebnisse verwertbar bleiben, braucht der Beteiligungsprozess jedoch eine klare Struktur. Die Fragestellung muss verständlich sein, die möglichen Reaktionen sollten zum Projektziel passen und es muss vorher feststehen, wie die Beiträge ausgewertet werden. Ohne diese Struktur kann auch kartenbasierte Beteiligung zu einer unübersichtlichen Sammlung einzelner Hinweise führen.\

Online und vor Ort gemeinsam einsetzen

PPGIS wird häufig mit digitaler Beteiligung verbunden, muss aber nicht ausschließlich online stattfinden. Einwohner können von zu Hause oder unterwegs auf die Karte zugreifen, während dieselbe Anwendung auch bei Workshops, Informationsabenden oder Gebietsspaziergängen eingesetzt werden kann.

Die Kombination verschiedener Beteiligungsformen hilft, unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Online-Teilnahme bietet zeitliche Flexibilität, während persönliche Veranstaltungen Raum für Gespräche und vertiefende Erklärungen schaffen.

MapTalk verbindet beide Ansätze. Die Online-Anwendung bildet die Grundlage und kann mit dem MapTalk-Tisch für interaktive Sitzungen vor Ort ergänzt werden. Beiträge aus verschiedenen Formaten können dadurch in einem zusammenhängenden Prozess gesammelt und ausgewertet werden.

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Wie MapTalk PPGIS praktisch nutzbar macht

MapTalk ermöglicht es Kommunen und Projektorganisationen, Karten, Fragen und Beteiligungsformen an das jeweilige Projekt anzupassen. Teilnehmende können Informationen ansehen, Standorte markieren, Vorschläge einreichen, auf Pläne reagieren oder zwischen Varianten wählen.

Die Ergebnisse werden strukturiert zusammengeführt. Dadurch können Projektteams erkennen, welche Themen häufig genannt werden, wo sich Reaktionen räumlich konzentrieren und welche Gebiete genauer untersucht werden sollten.

PPGIS wird so zu mehr als einer digitalen Karte. Es schafft eine Verbindung zwischen Einwohnern, räumlichen Informationen und Entscheidungsprozessen. Richtig eingesetzt unterstützt es Projektteams dabei, lokale Kenntnisse früher einzubeziehen, Planungen besser zu erklären und Beteiligung nachvollziehbarer zu gestalten.

Planen Sie ein Mobilitätsprojekt, eine Gebietsentwicklung oder eine Veränderung des öffentlichen Raums? MapTalk hilft Ihnen, Rückmeldungen direkt mit Orten zu verbinden und in verwertbare räumliche Erkenntnisse zu übersetzen.

Fordern Sie eine unverbindliche Demo an und entdecken Sie, wie MapTalk PPGIS für Ihr nächstes Beteiligungsprojekt praktisch einsetzbar macht.

Interesse an MapTalk für Ihr Projekt?

Entdecken Sie, wie MapTalk Ihnen helfen kann, Einwohner und Stakeholder effektiv in räumliche Projekte einzubeziehen.